6. Mai bis 10. Juni 2018

Ausstellungseröffnung: Sonntag, 6. Mai 2018, 16 Uhr

Musik: Hanno Poths und Philipp aus dem Siepen

Seit 2010 arbeitet Joachim Poths, in Mülheim lebend, intensiver an der Verknüpfung von Photographie und Installation. Seit dieser Zeit entstanden zahlreiche Fotomontagen, inszenierte Fotos, Skulpturen und Rauminstallationen.

Zentrale Begriffe und Themen für den Künstler sind Raum und Funktion. Die jetzt von ihm konzipierte Ausstellung bei kunstwerden zeigt sich vielgestaltig, humorvoll wie zugleich tiefsinnig und schließt ältere wie auch jüngst entstandene Arbeiten in die Präsentation mit ein. Diese Werke ergänzen sich und gehen neue wie spannende Beziehungen ein.

So treffen „Virtuelle Buchstaben“ in Form von Hängeskulpturen, eine insgesamt 25-teilige installative Arbeit aus den Jahren 2006 bis 2010, auf Arbeiten unter dem Titel „Hope Light“ von 2017.  Auch „Time“ und „Les Lumières“ von 2016 deuten bereits im Titel an, worum es Poths tatsächlich immer wieder auch geht – um die Natur des Sehens und des Sichtbaren. Hierbei spielen Licht und Zeit, der offene wie auch begrenzte Raum eine tragende Rolle. Gerade in der Überschreitung der Grenzen zwischen außen- und innerbildlicher Wirklichtkeit hat er eine überzeugende Möglichkeit gefunden, auch die Rahmenbedingungen für das eigentliche Sehen in den Vordergrund zu rücken. Und so kann es jetzt passieren, dass manchem in der Ausstellung durchaus tatsächlich auch ’ein Licht aufgeht’.

Joachim Poths, auch Arzt und Mathematiker, ist seit 2000 intensiv künstlerisch tätig, und Mitglied im Arbeitskreis Mülheimer Künstler, in der Essener Künstlervereinigung WBK und in der Fotografenvereinigung Pixelprojekt Ruhrgebiet.

Künstlergespräch: Sonntag, 3. Juni 2018, 16 Uhr