18.1.2026 bis 1.3.2026
Eröffnung am 18.1.2026, 16 Uhr in Anwesenheit der Künstler:innen – Einführung: Eva-Maria Eifert
„Es ist überhaupt nichts Schwieriges, was uns aufgetragen wurde: einfach nur die Dinge so zu hüten, wie sie uns überlassen wurden. Wir sind es, die alles kompliziert machen…“ (José Gabriel Limaco, Máma der Kogi, Kolumbien)
Das zu weiten Teilen problematisch gewordene Verhältnis zwischen Mensch und Natur rückt in der Ausstellung, die sich aus Malerei, Fotocollagen und Videos zusammensetzt, unter dem Titel „Kühe sehen – meet your meat“ ins Zentrum. Dabei richtet sich folglich der Fokus auf Kühe als „Nutztiere“. Doch nicht allein das Verhältnis zu diesen, sondern auch die unterschiedlichen Ansätze des Umgangs mit diesen interessiert die Künstler:innen. Ein ausdruckstarkes Plädoyer – für ein allgemeines Überdenken zur Tierhaltung, vor allem aber auch für das Nachdenken über eigene Sichtweisen und das eigene Handeln. Denn: Nur wir Menschen haben die Wahl und vor allem die Möglichkeit an dieser Problematik etwas zu ändern.
Bei der Auseinandersetzung mit der Frage, was unsere Welt heute zusammenhält, und bei der Suche nach konkreten Lösungen für eine gelungene Transformation dieser in eine lebenswerte Zukunft, trifft man unweigerlich auch auf das überlieferte Wissen indigener und naturnah lebender Bevölkerungsgruppen – mit einem überaus schätzenswerten Mehrwert. Ihre Denkweisen liefern uns zwar keine fertigen Lösungen, doch laden diese unweigerlich mit zu einem Perspektivwechsel ein.
Schamanische Medizinrad-Zeremonie, 12.2.2026, 15-18 Uhr
Die Teilnahme an einer schamanischen Medizinrad – Zeremonie öffnet den Zugang zu der Verbundenheit von Mensch und Natur, die indigene Völker sich bis heute bewahrt haben. (Anmeldung unter voigt@contur2.de und unter Einhaltung der Startzeit.)
Künstler:innengespräch (16 Uhr) und Finissage, 1.3.2026, 15-18 Uhr