kunstwerden.bühne // Theater

Samstag, 16. Dezember 2017, um 20 Uhr

Ein Stück nach dem gleichnamigen Roman von Irmgard Keun

und

  „Ein zeitloses Plädoyer für Mut, Eigensinn und Frieden und gerade in unserer heutigen Zeit wieder aktueller denn je!“

Mit frisch-frechem Humor und großer Lebendigkeit erzählt dieses Theatersolo von einem mutigen und manchmal wilden 8-jährigen Mädchen. Gemeinsam mit ihren Freunden von der „Horde der rasenden Banditen“ wächst sie zur bewegten Zeit des ersten Weltkrieges auf. Durch ihre große Neugier und kindliche Ernsthaftigkeit wird das Mädchen in immer neue Abenteuer verwickelt. Die Horde baut nicht nur verbotene Höhlen im Wald, setzt versehentlich einen Neubau unter Wasser oder versucht, mit einem Bären zu ringen – sie schreibt auch dem Kaiser einen Brief, damit der Krieg endlich beendet wird. So kommt es immer wieder zu Auseinandersetzungen mit der komplizierten Welt der Erwachsenen. Aber das Mädchen ist nicht bereit, die Dinge einfach so zu akzeptieren, wie sie angeblich sind. Mit seiner direkten und offenherzigen Art hält es seiner Umwelt und vor allem den Erwachsenen den Spiegel vor.

Bereits 2014 hatte Charis Nass die Idee im Kopf, den fast vergessenen Roman von Irmgard Keun in eine Bühnenfassung umzusetzen. Am Schauspiel Essen hatte sie bereits die Doris in Keuns vielbeachtetem Stück „Das kunstseidene Mädchen“ gespielt. Gemeinsam mit Katja Lillih Leinenweber verfasste Charis Nass die Stückfassung und im Mai 2016 kam die Uraufführung in Kooperation mit dem renommierten Kinder- und Jugendtheater Theaterhaus Frankfurt auf die Bühne. Gefördert wurde die Produktion vom Kulturamt Frankfurt, dem hessischen Ministerium und Markenkonstrukt.

Das TEAM

Spiel: Charis Nass // Regie: Katja Lillih Leinenweber // Ausstattung: Karoline Zorbas // Sounddesign: Michael Pieper // Fotos: Katrin Schander // Aufführungsrechte: Verlag Felix Bloch Erben

Eine Charis Nass Produktion

ÜBER DIE KÜNSTLERIN

Charis Nass ist eine freiberufliche Schauspielerin. Nach ihrem Studium an der Folkwang Universität in Essen war sie einige Jahre festes Ensemblemitglied am Stadttheater Essen und dem Jungen Schauspiel Düsseldorf. 2008 begann sie als freie Künstlerin projektbezogen zu arbeiten. Seit 2014 lebt sie im Odenwald und entwickelt eigene Produktionen.

kunstwerden ist ab 19 Uhr geöffnet.